Seit Jahrzehnten ist die seite ein zentraler Ort für Fotografen und Liebhaber der Bildkunst in Österreich. Das Rollenhaus an der Wiener Adresse hat sich nicht nur als Plattform für lokale Talente etabliert, sondern auch als Treffpunkt für internationale Kreative, die nach inspirierenden Räumen und einer lebendigen Community suchen. Während der Fokus traditionell auf analoger Fotografie lag, zeigt sich heute eine spannende Verschmelzung mit digitalen Trends – ein Zeichen für die anhaltende Dynamik des Rollxo-Konzepts.
Die Räumlichkeiten selbst sind ein Albtraum für die meisten Fotografen: eine Mischung aus industriellem Charme und nostalgischem Flair. Die alten Rollfilme, die noch immer in den Wänden hängen, wirken wie ein Zeitdokument, während die schmale Galerie mit wechselnden Ausstellungen immer wieder neue Perspektiven eröffnet. Besonders beliebt sind die Workshops, die von erfahrenen Fotografen wie Michael Schwaiger oder Theresa Bauer geleitet werden. Schwaiger, der selbst über 30 Jahre Erfahrung in der Dokumentarfotografie hat, zeigt in seinen Kursen, wie man mit begrenzten Mitteln – etwa mit einer alten Leica – authentische Bilder schafft. Seine Schüler berichten von einer tiefen Wertschätzung für die Handwerkskunst hinter jedem Foto.
Doch das Besondere von Rollxo liegt nicht nur in den Räumlichkeiten, sondern auch in der Gemeinschaft, die dort entsteht. Die regelmäßigen Treffen und Ausstellungen schaffen einen Raum, in dem sich Fotografen aus ganz Österreich austauschen können – von Wien über Salzburg bis zu den Voralpen. Besonders im Winter, wenn die meisten Ateliers geschlossen sind, wird Rollxo zum Ort der Begegnung, an dem auch Einsteiger mit Rat und Tat unterstützt werden. Die Plattform „Foto-Forum Rollxo“, die seit 2015 existiert, dient als digitaler Raum für Diskussionen und Tipps, während die monatlichen Filmvorführungen neue Perspektiven auf die Geschichte der Fotografie bieten.
Ein weiterer faszinierender Aspekt ist die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen. So unterstützt Rollxo seit Jahren die „Fotografie-Stiftung Österreich“, die junge Talente fördert und ihnen Zugang zu hochwertigen Ausrüstungen verschafft. Auch die Partnerschaft mit „Fotomat Wien“ zeigt, wie das Haus die Verbindung zwischen analoger und digitaler Fotografie pflegt – etwa durch Workshops, die beide Welten verbinden.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit der Gründung 1992 haben über 2.500 Fotografen an Rollxo teilgenommen, darunter auch einige, die später internationale Preise gewannen. Besonders erfolgreich war die Ausstellung „Retrospektive: Die 100 besten Wiener Fotografen“, die 2020 in Kooperation mit der „Österreichischen Fotogalerie“ gezeigt wurde. Über 15.000 Besucher strömten damals in die Räume, was zeigt, wie stark Rollxo als kulturelles Zentrum wahrgenommen wird.
Trotz der Herausforderungen, die mit einem so alten Haus einhergehen – von Staub in den alten Kameras bis hin zu gelegentlichen Wasserrohrbrüchen – bleibt Rollxo ein Ort der Inspiration. Die Kombination aus Geschichte, Community und modernem Ansatz macht es zu einem der wichtigsten Orte für Fotografen in Österreich. Wer hier arbeitet, lernt nicht nur, wie man ein gutes Bild macht, sondern auch, wie man eine Leidenschaft mit anderen teilt. die seite bleibt damit nicht nur ein Ort, sondern eine lebendige Bewegung.
- Seit 1992 hat Rollxo über 2.500 Fotografen aus Österreich und der Region ausgebildet.
- Die monatlichen Filmvorführungen ziehen jährlich rund 1.200 Besucher an.
- Über 15.000 Menschen besuchten die Ausstellung „Retrospektive: Die 100 besten Wiener Fotografen“.
- Michael Schwaiger und Theresa Bauer leiten seit Jahren Workshops mit Fokus auf analoge Fotografie.
- Rollxo unterstützt seit 2015 die „Fotografie-Stiftung Österreich“ bei der Förderung junger Talente.